5 alltägliche Dinge, die ein Deutscher in San Francisco oft auf die harte Tour lernt!


Oh mein Gott, was bin ich froh bei meinen Start in San Francisco auf die Hilfe guter Freunde vertrauen zu können. In diese fünf Fettpfützen wäre ich sonst volle Kanone und komplett blauäugig hineingetreten. Ich halte sie für die Nachwelt fest! Gegebenenfalls Lesezeichen und so, nech…

Das Wetter

Das Wetter in San Francisco ist eigen – und streckenweise wenig kalifornisch. Eben noch sitzt man in Shorts und einem kühlen Bier in der Sonne und auf einmal rollt eine Nebelfront von der Pazifikküste in die Bay, die einem das Fürchten lehrt – und zwar nicht nur weil sie augenscheinlich Ähnlichkeit mit einem 20-stöckigen Sandsturm hat. Von einem auf die andere Minute wird es richtig kalt. R.I.C.H.T.I.G K.A.L.T! Insofern ist es ratsam immer eine zweite Lage an Klamotten dabeizuhaben.

Merke: Nie aus dem Haus gehen ohne einen Rucksack mit Pullover und Jeans darin!

Die Verkehrsregeln

(Bild: upgrademeblog.com)

(Bild: upgrademeblog.com)

Autofahren unterliegt in San Francisco besonderen Umständen. Zum einen wird man hier – wobei das sicher überall in den USA so ist – schief angegrinst, wenn man ein kleines Auto fährt (… mein Kollege Moritz und ich haben einen Smart gemietet, um nach Stanford zu fahren und wurden von einem kleinen Mädchen ausgelacht und von einem Tankwart veräppelt). Zum anderen gelten hier aber auch nicht die gleichen Verkehrsregeln wie in Deutschland. Das gute „Rechts-Vor-Links“-Gebot zählt nicht. Gibt es kein Ampelverkehr, heißt es: Wer zuerst kommt, fährt zuerst! Doch auch das muss nichts heißen – einige fahren nach der Regel: Ich komme immer zuerst! „A.M.E.R.I.K.A!“

Merke: Autofahren mit erhöhter Aufmerksamkeit!

Die Lage

(Bild: Google Maps)

(Bild: Google Maps)

San Francisco hat viele verschiedene Hügel und fällt nach Osten hin in die Bay Area ab. Auf Google-Maps oder einem gedruckten Stadtplan wird das allerdings kaum deutlich. Besucher, die meinen mit dem Fahrrad beispielsweise vom Embarcadero zum Golden Gate Park zu fahren (keine wirklich große Distanz), fangen in etwa auf der Ecke Market Street/Felt Street an zu pusten. Auch kleinere Strecken, die man zu Fuß erledigen will, treiben einem den Schweiß auf die Stirn. In der Wertung der steilsten Straßen der Welt befand sich beispielsweise 2011 auch die Filbert Street (Platz Zwei) und die 22nd Street (Platz Drei) in San Francisco, die beide eine Steigung von in etwa 31,5 % (17,5°) aufweisen – sagt zumindest das Guiness-Buch der Rekorde.

Merke: Wer nicht fit ist, sollte in manchen Gegenden Bus fahren!

Die Mieten

Was in San Francisco sicherlich jedem knausrigem Deutschen die Tränen in die Augen treibt, sind die hiesigen Mieten. Ein WG-Zimmer kommt je nachdem wo man wohnt zwischen 700 und 2.000 US-Dollar pro Monat – Tendenz steigend! Ich habe beispielsweise vor ein paar Tagen ein Interview für ein Zimmer an der Ecke Mission Street und 16th Street gehabt, das monatlich 1.250 US-Dollar kosten wird – bei in etwa 20 Quadratmeter, schätze ich und kaum Licht. Das ist happig, allerdings ist der Mission District auch beliebt. Dennoch: Angesichts dieser Preise, lebt es sich in den Hip-Vierteln von Berlin, Hamburg, Düsseldorf und München vergleichsweise günstig. Und das will was heißen!

Merke: Es gibt keine günstigen Wohnräume!

Der Alkohol

Der Verkauf von Alkohol ist nur bestimmten Läden gestattet, die eine Lizenz besitzen. Kaufen kann den guten Stoff eigentlich jeder 21-Jährige, der nicht bereits voll wie zehn Seemänner ist – so weit so gut, ähnlich dem deutschen Prinzip. Was den Alkoholverzehr angeht, wird man als Deutscher allerdings schnell an seine ungewohnten Grenzen geraten beziehungsweise muss man mit einer unangenehmen Geldstrafe rechnen, wenn man die Regeln nicht kennt: Bis auf ein paar Ausnahmen, ist das Trinken von Alkohol in der Öffentlichkeit nicht erlaubt. Allerdings umgehen die Amerikaner dieses Gesetz, in dem sie ihre offenen Flaschen in braunen Papiertüten mit sich tragen. Die machen es möglich, dass die Polizeibeamten den Stoff nicht sehen – und was nicht gesehen wird, kann nicht bestraft werden.

Doch Obacht! Es gibt genug andere Indizien, die Polizisten auf erhöhten Alkoholkonsum aufmerksam machen. Also: „DON’T MESS WITH THE POLICE!“

Merke: Offener Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit ist keine gute Idee!


Übrigens: Mein Kollege Moritz Stückler hat auf seinem Blog einen ähnlichen, ganz wunderbaren Blogpost zu seinen ersten Tagen in San Francisco verfasst. Unbedingte Leseempfehlung: San Francisco: 10 Tage – 10 Eindrücke.


8 Kommentare

  1. Erwin Müller · Juni 16

    kevin

    • Erwin Müller · Juni 16

      Wer ist Kevin?

  2. Erwin Müller · Juni 16

    Das waren sehr tolle Tipps!!!

    • Heinz · Juni 16

      Was waren sehr tolle Tipps?

  3. TornadoThomas88 · Juni 16

    was los

    • HurrikaneHeiko88 · Juni 16

      Nichts

  4. UnfallUdo99 · Juni 16

    xXn0sc0p3xX

    • DurchfallDennis11 · Juni 16

      Was heißt das???