Gehen die #PIRATEN zu wenig auf den NSA-Skandal ein? #JungundNaiv

Gestern durfte ich im ersten – von Google gesponserten – „Jung-und-Naiv“-Hangout als Gast dabei sein. Warum, wieso, weshalb? Weil ich von Marina Weisband (ehemals politische Geschäftsführerin sowie Mitglied des Bundesvorstands der Piratenpartei Deutschland) wissen wollte, warum die PIRATEN denn im Wahlkampf so wenig auf den NSA-Skandal eingehen. Obwohl dieses Thema ja eigentlich das Leib- und Herzthema der Partei ist, habe ich das Gefühl, dass man dieses Steckenpferd nicht richtig ausreitet. Marina sah das etwas anders und hat mir von Kryptopartys und der beispiellosen Wahlkampfreise der Katharina Nocun erzählt.

Den ganzen Hangout könnte ihr euch hier anschauen. Mein Frage und Marinas Antwort gibt es ab Minute 9:50. Doch was mich hier tatsächlich mehr umtreibt, als die eigene Beweihräucherung ist, wie ihr die Wahlkampfarbeit der PIRATEN angesichts des Spähskandals wahrnehmt? Findet sie statt? Ausreichend? Welche PIRATEN?

Meinungen bitte in die Kommentarzeile! Thanks a lot!

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8 Kommentare

  1. max · August 15, 2013

    Die einzige Forderung die ich mitbekommen habe, war die das die GEZ abgeschafft wird.

  2. Marco · August 15, 2013

    In den „etablierten“ Medien finden die Piraten tatsächlich kaum statt. Das dürfte aber fast gar nicht an den Piraten liegen, sondern daran dass die Medien die Piraten nicht mehr interessant finden und sie meist ignorieren.
    Allerhöchstens noch ein Artikel darüber, dass die Piraten nicht stattfinden und niemand – in den etablierten Medien – mehr über sie schreibt.

    Wenn man aber selbst aktiv wird und – gerade als Netzteilnehmer – sich selbst informiert, wird man feststellen, dass die Piraten sehr aktiv sind. Man bekommt alle Informationen die man braucht, um sich ein Bild zu machen.

    Und soweit ich Infos über lokale Veranstaltungen nicht sofort vergesse, finden auch einige Veranstaltungen im real-life statt.

  3. Wolfgang · August 15, 2013

    Ich sehe auch sehr viele Aktionen der Piraten zu dem Thema. Obwohl die Medien eigentlich viel über die Sache berichten, scheint es mir aber, als würden sie die Piraten teilweise ignorieren und ihre Beteiligung an Aktionen einfach zu unterschlagen. Ich sehe hier die „Schuld“ fast komplett bei den Medien (und teilweise bei den Bürgern, die sich leider viel zu wenig für das Thema interessieren).

  4. Kosmopolit · August 15, 2013

    Die Piraten ziehen beim Überwachungsskandal alle Register, schöpfen all ihre Möglichkeiten voll aus – https://sgpresse.piratenpad.de/ep/pad/view/ro.7Byes1o8Z3ubf97C/latest – aber dazu ist zu sagen, das mein Blick sich innerhalb der Piraten-Filterbubble befindet 😉 …

  5. Skalg · August 15, 2013

    Was sollen sie denn dazu machen? „Finden wir voll bäh“…für das Statement musste ja nichtmal einen von den Piraten interviewen, da gehst du einfach von aus. Das Thema analysieren und aufdecken? Übernehmen Snowden und die Presse. Im Untersuchungsauschuss wettern? Sollten bitte Parteien im Bundestag erledigen.

    Da die Piraten wenig neues zu dem Thema beitragen können, wird es schwierig, sich Medienaufmerksamkeit zu verdienen.

  6. Kurt Jaeger · August 15, 2013

    Mein Eindruck: Von den Piraten ist nichts zu hoeren dazu. Leider 8-(

  7. aussteiger · August 15, 2013

    fast 90 % der bundesbürger trauen unseren politikern nicht mehr, aber genau diese politisch korrekten stimmvieh-idioten wählen diese politiker in den bundestag !!!

    651 milliarden euro für banken, 41% der normalverblödeten wähler gefällt das:
    http://campogeno.wordpress.com/2013/08/02/651-milliarden-euro-fur-banken-41-der-wahler-gefallt-das/